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Montabaur/WW. „Wieviel Kultur brauchen wir eigentlich im Westerwald?“ Diese Frage diskutieren die Aktiven der Kleinkunstbühne Mons Tabor e.V. beim nächsten Plenumstreffen am Samstag, 28.10.2018 um 15.00 Uhr in der Kunsthalle Montabaur. Zunächst stehen jedoch das Kennenlernen der gastgebenden Einrichtung und ein Gespräch mit dessen Macherinnen und Machern auf dem Programm. Anschließend geht es um die Weiterentwicklung der Kleinkunstbühne und das Programm für das 31. Veranstaltungsjahr 2018. Dazu gehören über den Westerwald hinaus bekannte Formate des Vereins wie die Weltmusikreihe „Musik in alten Dorfkirchen“, die „Westerwälder Kabarettnacht“ sowie das Festival „Folk & Fools“ und das neue Format „Kabarett am Gelbach“. Natürlich gibt es dazu frisch gebackenen Kuchen und duftenden Kaffee. Alle Mitglieder und Aktiven der Kleinkunstbühne sind willkommen. Weitere Infos bei Uli Schmidt per Email Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

WW/Montabaur. Die Wahrnehmung von und der Umgang mit Natur ist immer schon Bestandteil von Kultur. Das stellte die Kleinkunstbühne Mons Tabor bereits anlässlich der Jahreshauptversammlung 2017 im Frühjahr 2017 im Kultur- und Naturerlebniszentrum b-05 im Stadtwald Montabaur fest. Jetzt waren die Aktiven der Bühne drei Tage im und am Nationalpark Hainich in Thüringen unterwegs auf Erkundungstour. Erkundet wurden sowohl Natur als auch Kultur in der Region.

Start der Erkundung war eine Stadtführung in der unmittelbar am Nationalpark gelegenen mittelalterlichen Reichsstadt Mühlhausen. Diese galt als Zentrum des Bauernkrieges in Thüringen und ist geprägt durch das Wirken Thomas Müntzers. Eine nahezu vollständig erhaltende Stadtmauer, elf gotische Kirchen, verwinkelte Gassen sowie eindrucksvolle Bürgerhäuser aus Stein und Fachwerk beeindruckten die Gäste aus dem Westerwald.  Das galt insbesondere auch für den Besuch in einer alten Gerberei und den Einblick in diese alte Handwerkszunft.

WW/Montabaur. Die Wahrnehmung von und der Umgang mit „Natur“ ist immer schon Bestandteil von „Kultur“. Deshalb verlegte die Kleinkunstbühne Mons Tabor e.V. die Jahreshauptversammlung 2017 in das Kultur- und Naturerlebniszentrum b-05, das früher als Nato-Munitionslager diente. Die Mitglieder der Bühne waren die erste Gruppe, die das „Naturareal von grotesker Schönheit“ im Stadtwald von Montabaur erkunden und die Leckereinen des wieder eröffneten Cafés kosten durfte.

Zunächst wurden im gemütlichen Café des b-05 die Regularien der Mitgliederversammlung abgehandelt.  Alle Teilnehmenden konnten als kulturelle Überzeugungstäter erfreut feststellen, dass genau 30 Jahre nach Gründung der Bühne sich immer mehr Erfolge einstellen.  Uli Schmidt (Horbach), der den regen Kulturverein schon seit der Gründung als Vorsitzender leitet, stellte fest: „Mit beharrlicher Aufbauarbeit wollten wir etwas Neues in der Region auf hohem Niveau schaffen. Das haben wir gepackt und werden es weiter entwickeln!“ Mit meist gut besuchten bis ausverkauften Veranstaltungen wie der „Westerwälder Kabarettnacht“, dem Kleinkunstfestival „Folk & Fools“ oder der jährlichen Weltmusikreihe „Musik in alten Dorfkirchen“ sei man auf einem guten Weg, meinte Torsten Schmitz (Ruppach-Goldhausen)  als Technischer Leiter.  „Schatzmeister“ Carsten Frenzel (Westerburg) lobte das Engagement von einigen Westerwälder Unternehmen im Rahmen eines Kultursponsorings.  

Montabaur/Westerwald. Für Francis Bacon bedeutete Kultur schon im 17. Jahrhundert so viel wie den menschlichen Geist zu düngen mit neuen Erkenntnissen. Im Westerwald versucht die Kleinkunstbühne Mons Tabor e.V. im kommenden Jahr bereits mit dem 30. Jahresprogramm etwas in diesem Sinne zu „düngen“.  Beiträge dazu sind erfolgreiche Formate wie die Reihe „Musik in alten Dorfkirchen“ sowie die “Westerwälder Kabarettnacht“ und das Kleinkunstfestival „Folk & Fools“. Mit „Kabarett im Gelbach“ ist 2017 zudem Premiere eines ganz neuen Formates.

Für drei Jahrzehnte erfolgreiche ehrenamtliche Kulturarbeit in der Region wurde der Kleinkunstbühne Mons Tabor in der Stadthalle Altenkirchen der KULTURPREIS WESTERWALD 2016 verliehen. Die sieben Rotary- und Lions-Clubs in der Region würdigen damit das erfolgreiche Wirken der fünfzehn aktiven Kulturschaffenden.

Diese bereichern das heimische Kulturangebot mit hochwertigen Formaten, die nach langen Jahren ebenso erfolgreich wie selbstverständlich geworden sind. So die „Westerwälder Kabarettnacht“ in Oberelbert, das Kleinkunstfestival „Folk & Fools“ in der Stadthalle Montabaur sowie die Weltmusikreihe „Musik in alten Dorfkirchen“ in Neuhäusel und vier weiteren Orten im Westerwald. Und damit noch nicht genug: Die Bühne startet Anfang 2017 mit „Kabarett am Gelbach“ im Stadtteil Ettersdorf ein weiteres Format – in enger Kooperation mit der Dorfgemeinschaft und den örtlichen Vereinen sowie der Stadt Montabaur.

WW/Montabaur-Herschbach. Regelmäßig versammeln sich die Aktiven der Kleinkunstbühne Mons Tabor e.V.  zu einem „Kulturtreff“ an Orten, an denen es nach Westerwälder Kunst und Kultur riecht. Ein Leitthema der letzten Treffen war dabei der heimische Ton und dessen Verarbeitung. Nach Besuchen im Keramikmuseum in Höhr-Grenzhausen und im Tonbergbaumuseum in Siershahn, durften die Kleinkünstler diesmal in einer Keramikwerkstatt tagen und die künstlerische Verarbeitung des Tones erleben.