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Neue Aktion der Kleinkunstbühne Mons Tabor:

KIRCHE MIT WESTERWÄLDER SPENDENMITTELN RETTEN

WW. Durch Fernsehsendungen und Presseberichte wurde in den letzten Monaten das öffentliche Interesse auf den katastrophalen Zustand vieler baufälliger Dorfkirchen insbesondere in Mecklenburg-Vorpommern gerichtet. Im Rahmen einer  Stiftung „Dorfkirchen in Not“ will die Kleinkunstbühne Mons Tabor e.V. nun im Westerwald Spendenmittel für diesen Zweck sammeln. Die Initiatoren gehen davon aus, dass Dorfkirchen unwiederbringliche Wahrzeichen unserer Dörfer und unserer Kultur sind. Unabhängig von weltanschaulichen oder religiösen Positionen ist deren Erhaltung deshalb eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe.

 

Angeregt wurde die Aktion von Besuchern der Konzertreihe „Musik in alten Dorfkirchen“ im Rahmen des Kultursommers Rheinland-Pfalz. Diese läuft derzeit wieder in mehreren Gotteshäusern im unteren Kreisteil. Zunächst will die Kleinkunstbühne bei diesen Veranstaltungen über die vielen vom Verfall bedrohten kirchlichen Baudenkmäler im Nordosten informieren. „Da öffentliche Mittel für den übergroßen Sanierungsbedarf nicht ausreichend vorhanden sind, wollen wir durch unsere freigemeinnützige Initiative zum Erhalt dieser jahrhundertealten religiösen Zentren beitragen“, so Uli Schmidt (Oberelbert), Vorsitzender der Kleinkunstbühne.

 

Die auf eine Konzentration landwirtschaftlicher Produktions- und Wohnungsstätten ausgerichtete Siedlungspolitik der DDR führte insbesondere in Mecklenburg-Vorpommern zum Niedergang vieler Dörfer. In der Folge wurden viele Dorfkirchen nicht mehr genutzt. Zudem bewirkte der staatlich verodnete Atheismus auch eine Entfremdung der Menschen von der Kirche. Nach vielen Jahrzehnten ist deshalb heute private Initiative gefordert, um zumindest die baulichen Sünden teilweise zu beheben.

 

Zunächst will die Kleinkunstbühne bei den Konzerten der Reihe „Musik in alten Dorfkirchen“ um Spenden für die einsturzgefährdeten Sakralbauten bitten.  Es sind aber auch Überweisungen möglich auf das Sonderkonto „Dorfkirchen in Not“, Kto.Nr. 517 128 bei der KSK Westerwald, BLZ 570 510 01. Im Herbst wollen dann Mitglieder der „Kleinkunstbühnen-Stiftung“ nach Mecklenburg Vorpommern reisen, um aus den vielen „bedürftigen“ Objekten eine Dorfkirche auszuwählen. Für diese soll dann eine Partnerschaft übernommen, mit Hilfe der im Westerwald gesammelten Spendenmittel und baufachlicher Hilfe ein Sanierungskonzept erstellt und mit Spendenmitteln aus dem Westerwald umgesetzt werden.

Info bei Christa Graf, Tel. 06439/912345 oder bei Uli Schmidt, Tel. 02608/636.