es gibt noch Karten für beide Abende ==>   Folk & Fools 2018

 

Kleinkunstbühne wählte Jubiläumsvorstand

KULTURVEREIN KÄMPFT SEIT 20 JAHREN FÜR MEHR VIELSEITIGKEIT IN DER REGION

 

WESTERWALDKREIS. Vielseitigkeit und Qualität des Kulturangebotes sind wichtig für den wirtschaftlichen Erfolg einer Region! Mit dieser Erkenntnis war ein Dutzend kulturbegeisterter Leute vor genau 20 Jahren aufgebrochen, das kulturelle Angebot im unteren Westerwald zu verbessern. Obwohl Einiges erreicht wurde, bleibt das Ziel der Kleinkunstbühne Mons Tabor e.V. unverändert: die Kommunen in ihrem Bestreben zu unterstützen, den weichen Standortfaktor Kultur weiter qualitativ zu verbessern. Dieser wird für die Wirtschaft neben Verkehrswegen und Bildungsmöglichkeiten in einer Region immer wichtiger.

 

Das vor 20 Jahren gestellte Ziel ist nach wie vor aktuell und wurde bei der Jubiläums-Jahreshauptversammlung der Kleinkunstbühne Mons Tabor e.V. im „Cafe Vogelhaus“ in Montabaur bekräftigt. Alle anwesenden ehrenamtlichen Kulturaktivisten waren sich jedoch auch darin einig, dass ein vielseitiges Kulturangebot natürlich auch den in der Region lebenden Menschen zu Gute kommt. Diese können heute „vor der Haustür“ Veranstaltungen besuchen, für die sie vor 20 Jahren noch weite Wege fahren mussten.

 

Vereinsvorsitzender Uli Schmidt (Horbach)  gab zunächst einen Rückblick auf 20 Jahre Kleinkunstbühne und die aktuellen   Aktivitäten. Mit der Konzertreihe „Musik in alten Dorfkirchen“ als Beitrag zum Kultursommer Rheinland-Pfalz präsentiere man mit überaus großem Erfolg „Weltmusik“ im Westerwald. Die Westerwälder Kabarettnacht in Oberelbert sei das jährliche  Kabaretthighlight in der Region und das „Festival of Folk & Fools“ im Wirgeser Bürgerhaus zähle landesweit zu den herausragenden Kleinkunstfestivals. „Wenn unsere Veranstaltungen auch künftig alle gut besucht sind“, so Schmidt, „können wir das gewohnt hohe  künstlerische Niveau halten“. Kassierer Carsten Frenzel (Westerburg) lobte das Engagement von KSK Westerwald und NASPA als Werbepartner der Bühne. Weitere Sponsoren und Werbepartner seien jedoch dringend willkommen.

 

Gewählt wurde ein neuer Vorstand. Ihm gehört wie schon bei Gründung des Vereines 1988 als Vorsitzender Uli Schmidt an. 2. Vorsitzender  ist weiterhin Torsten Schmitz (Ruppach-Goldhausen), Kassierer Carsten Frenzel und Schriftführerin Heike Bell (Großholbach). Unterstützt wird der geschäftführende Vorstand von sechs Beisitzern: Volker Kram, Christa Graf, Marie Luise Gäffgen, Klemens Hübinger, Dieter Lehmann (alle Montabaur) sowie Stephanie Daun-Brater (Staudt).

 

Alle aktiven Mitglieder sind stolz darauf, als einer von wenigen freien Kulturveranstaltern in Rheinland-Pfalz auf hohem künstlerischem Niveau 2 Jahrzehnte überlebt zu haben. Alle wollen auch künftig mit großem persönlichem Engagemet dazu beitragen, das Kulturangebot im unteren Westerwald weiter zu verbessern. Dies lohne sich für die kulturinteressierten Menschen in der Region, aber auch als Entlastung der Kommunen. So hat die Kleinkunstbühne errechnet, dass durch die eigenen bisherigen 176 Veranstaltungen Kosten in Höhe von bis zu 361.200 Euro gespart wurden. Diese hätten die Kommunen für Personal- und Sachkosten, höhere Gagen und Kostenunterdeckungen zahlen müssen, wenn sie diese Veranstaltungen in Eigenregie durchgeführt hätten.  Dafür sei die Kleinkunstbühne mit dem 1. Kulturpreis der Sozialdemokratischen Gemeinschaft für Kommunalpolitik (SGK) in Rheinland-Pfalz als beste Kulturinitiative des Landes unter 48 Mitbewerbern geehrt worden.

 

Um auch künftig erfolgreich sein zu können ist die Kleinkunstbühne Mons Tabor als rein ehrenamtlich tätiger Kulturveranstalter neben vollen Veranstaltungsräumen und großzügigen Werbepartnern auch auf  zusätzliche Leute angewiesen, die bei der Gestaltung und Umsetzung des anspruchsvollen Programms mithelfen und die kleine Mitarbeitertruppe verstärken. Mehr Infos unter www.kleinkunst-mons-tabor.de