Es gibt 2020 eine Veranstaltungsreihe "Folk & Fools Spezial" unter Corona - Bedingungen.

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ACHTUNG: Für die Veranstaltung CARA am 25.10. wurde vorsichtshalber
eine Maskenpflicht auch am Platz beschlossen!

 

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In diesen außergewöhnlichen Zeiten ist auch in der Kultur nichts einfach. Schon gar nicht die Wahl der möglichen Veranstaltungsorte! So kann die nächste Ausgabe von „Kabarett am Gelbach“ nicht wie gewohnt direkt am Gelbach im kulturbegeisterten Montabaurer Stadtteil Ettersdorf stattfinden. Eine Verlegung in die Stadthalle Montabaur ist notwendig, damit die Veranstaltung überhaupt stattfinden kann – wenn auch mit weniger Gästen. Mit dem Österreicher Stefan Waghubinger ist es erneut gelungen, dafür eine Größe des deutschsprachigen Kabaretts in die Kreisstadt zu holen. Er spielt am Samstag, 30.1. und Sonntag, 31.1.2021.

Waghubinger, der den heimischen Kabarettfans auch durch die beiden Gastspiele bei der „Westerwälder Kabarettnacht“ in Oberelbert bekannt ist, kommt mit seinem neuen Programm „Ich sag´s jetzt nur zu Ihnen“. Was er „sagt“ sind Geschichten mit verblüffenden Wendungen, tieftraurig und zum Brüllen komisch. Meist banal und doch erstaunlich geistreich.  Ein Abend voller Erklärungen zu den wirklich wichtigen Dingen, warum es so viel davon gibt und warum wir so wenig davon haben.

Da ist er nun, der Herbst! Und hinter uns liegt bisher ein Jahr, wie es auch in der Kultur nie jemand erlebt hat. Wir hatten ein Programm mit vielen Höhepunkten vorbereitet – dann aber kam alles ja nun mal so was von anders, das muss man keinem mehr erklären.

Erklären muss man aber, dass es jetzt bei der Kleinkunstbühne Mons Tabor in Kooperation mit der Stadt Montabaur sowie mit Unterstützung von Land und dem KULTURSOMMER Rheinland-Pfalz sowie den Sponsoren endlich weitergeht. Nachdem die „Westerwälder Kabarettnacht“ in Oberelbert und die komplette Konzertreihe von „Musik in alten Dorfkirchen“ im gesamten Westerwaldkreis ausfallen musste, kann nun auch das am 20./21.11.2020 geplante Kleinkunstfestival „Folk & Fools“ nicht über die Bühne der Montabaurer Stadthalle gehen. Diese wird aber einige hochwertige Kleinkunstveranstaltungen in der neuen Reihe „FOLK & FOOLS –Spezial“ erleben.

Hier das geplante Programm zum Kleinkunst-Neustart in der Stadthalle Montabaur:

Eine freie und offene Gesellschaft kann ohne ein angemessenes Angebot an Kultur und Kunst nicht existieren! Und auch für die heimische Wirtschaft ist dieses als weicher Standortfaktor im Wettbewerb mit anderen Regionen unverzichtbar. Was aber wäre, wenn es plötzlich kein Kulturangebot mehr geben würde? Eine Vorstellung, die in Coronazeiten leider sehr real ist. Die in der Kultur Aktiven in und rund um die Kreisstadt Montabaur wollen sich mit dem drohenden Untergang nicht abfinden. Mit einem Netzwerk aller Kulturschaffenden gehen sie gemeinsam Wege aus der Krise…oder suchen diese zumindest. 

Jetzt traf sich ein Dutzend Aktive aus verschiedenen Bereichen von Kunst und Kultur rund um Mons Tabor zum zweiten „MT-Kulturtreff“. Gastgeber war wieder das Kultur- und Naturerlebniszentrum b-05 im Montabaurer Stadtwald. Uli Schmidt, der als Vorsitzender der Kleinkunstbühne Mons Tabor eingeladen hatte, wies bei der Begrüßung darauf hin, dass die Gesellschaft vor nie dagewesenen Herausforderungen stehe. „Wege aus der Krise finden wir als Künstler und Kulturveranstalter sowie als kulturtreibende Vereine und Kultureinrichtungen nur gemeinsam“, so Schmidt. Dem stimmten alle Anwesenden zu. 

Wir dürfen uns von dem elenden Virus die in 30 Jahren aufgebaute Vielseitigkeit des Kulturangebotes im Westerwald nicht kaputt machen lassen! Nach 3 Monaten ohne Veranstaltungen und meist ohne Einnahmen ist unsere mühsam von vielen kreativen Köpfen aufgebaute Kulturlandschaft in Gefahr. Aber ohne die damit verbundenen kreativen Impulse und die vielschichtigen Formen anspruchsvoller Unterhaltung wird die Region es nach Corona schwer haben wieder auf die Beine zu kommen. Das stellt die Kleinkunstbühne Mons Tabor fest. Doch der Blick in der Region geht nach vorne…nicht nur in der Kleinkunst!

Noch fragen sich aber im gesamten Westerwald Kulturschaffende in unterschiedlichen Bereichen, Künstlerinnen und Künstler, Inhaberinnen und Inhaber kleiner Betriebe der Kulturwirtschaft sowie viele Vereine, die Veranstaltungen durchführen, wie es denn nun weitergehen kann. Einige sorgen sich um das nackte Überleben.

Von Corona zurück in die bewegte Zeit des Flower-Power der 70er Jahre. Zumindest bei der 30. Ausgabe des Westerwälder Kleinkunstfestivals FOLK & FOOLS am 20. und 21.11.2020. Dort wird am zweiten Abend zu einem gleichnamigen „Special“ eingeladen. Das Festival in der Stadthalle Montabaur unterstreicht damit wieder seinen Ruf, immer etwas Anderes zu bieten und dabei nach 3 Jahrzehnten lebendig zu bleiben. Dazu laden die Kleinkunstbühne Mons Tabor und die Stadt Montabaur gemeinsam ein. Diesmal wieder mit jeweils zwei tollen Programmpunkten an zwei Tagen hintereinander. Beginn ist jeweils um 20.00 Uhr. Der Kartenvorverkauf beginnt am 19.10. Unterstützt wird das Festival vom Land Rheinland-Pfalz sowie der Sparkasse Westerwald-Sieg und der EVM.  

Zum Auftakt am Freitag, 21.11. bietet die Kleinkunstbühne einen ebenso außergewöhnlichen wie hochrangigen Kabarett- und Comedyabend. In seinem sechsten Programm

Die Hoffnung stirbt zuletzt! Und noch gibt es Hoffnung, dass einige Konzerte der diesjährigen 25. Jubiläumsreihe von „Musik in alten Dorfkirchen“ stattfinden können. Geplant ist, dass am Sonntag, 30.8.2020 mit YXALAG eine europäische Klezmerband, die die Musikwelt durch ihre ungestüme Leidenschaft bei bestechender Präzision begeistert. Das Konzert beginnt um 17.00 Uhr in der Evangelischen Kirche in Höhr-Grenzhausen.

„Nur wer die Vergangenheit kennt, hat eine Zukunft“ wusste schon Wilhelm von Humboldt. Und so suchen die 7 Musikerinnen und Musiker der Band YXALAG  nach neuen Spielarten des Klezmer. Dies aber nicht ohne sich von den großen Klezmer-Kings der Vergangenheit inspirieren zu lasen.  Hier trifft Klezmer auf Swing, Balkan auf Klassik, Polka auf vertrackte Rhythmen, Melancholie auf Witz, Intimität auf orchestralen Sound. Am Ende des Konzertes bleibt wohl auch im Westerwald das Gefühl, Teil eines besonderen Moments gewesen zu sein.

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