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Karten für die Kabarettnacht, Stand 16.2.2019:
nach dem heutigen Vorverkaufsstart in der Bürgerhalle Montabaur sind für beide Tage
noch jeweils gut 20 Karten zu haben - diese können ab Montag
im Schuhhaus Schulte in Montabaur käuflich erworben werden.

 

News/ Veröffentlichungen

Start am 5. Mai mit Musik und Kabarett zum Thema Europa

„So kling Europa“ ist das Motto der diesjährigen 24. internationalen Weltmusikreihe „Musik in alten Dorfkirchen“ im Westerwald. Anlass dafür ist im Rahmen des Kultursommer Rheinland-Pfalz die nahende Europawahl, die zu einer Schicksalswahl für unseren kriselnden Kontinent werden kann. Gastieren werden zwischen Mai und Oktober deshalb erstmals nur europäische Bands. Diese zeigen auf durchweg hohem Niveau, wie sich aus gleichen oder ähnlichen Wurzeln eine vielfältige Kulturlandschaft mit unterschiedlichen musikalischen Traditionen und Sprachen auf unserem Kontinent entwickelt hat.

Start von „Musik in alten Dorfkirchen“ 2019 ist am Sonntag, 5.5. um 17.00 Uhr in der Evangelische Kirche in Kirburg bei Bad Marienberg. Dort steht unser Kontinent bei der Eröffnungsveranstaltung gleich mit zwei Programmpunkten im Mittelpunkt: Musik und Kabarett. Zunächst stellt das Kabarettduo ONKEL FISCH sein Programm „Europa und wenn ja, wie viele?“ vor. 

Auch nach fast drei Jahrzehnten ist das Westerwälder Kleinkunstfestival FOLK & FOOLS nicht kaputt zu kriegen. Im Gegenteil: die 29. Ausgabe am 22. und 23.11.2019 ist lebendiger und außergewöhnlicher denn je. Dazu laden die Kleinkunstbühne Mons Tabor und die Stadt Montabaur gemeinsam in die Stadthalle der Kreisstadt ein. Diesmal wieder mit jeweils zwei tollen Programmpunkten an zwei Tagen hintereinander. Beginn ist jeweils um 20.00 Uhr. Der Kartenvorverkauf beginnt am 21.10. Unterstützt wird das Festival vom Land Rheinland-Pfalz sowie der Sparkasse Westerwald-Sieg und der EVM.  

Zum Auftakt am Freitag, 22.11. bleibt die Kleinkunstbühne ihrer Linie für 2019 treu, dass das Kulturangebot im Westerwald in schwierigen Zeiten kritischer rund politischer werden muss! Zunächst lebt dabei der Kabarettist FRANK LÜDECKE in seinem aktuellen Programm „Über die Verhältnisse“. Der Berliner, der schon lange zu ersten Riege des deutschen Kabaretts gehört, wirft einen vergnüglichen Blick in die Seel zivilisationsgestresster Mitteleuropäer.

Das Kulturangebot im Westerwald darf nicht nur sexy und auf möglichst viele verkaufte Eintrittskarten ausgerichtet sein. In Zeiten, in denen unsere Demokratie besonderen Gefahren und Herausforderungen ausgesetzt ist, muss Kultur auch dazu beitragen, den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft zu fördern. Zudem steuern wir rasant auf die Klimakatastrophe zu und verdrängen dies erfolgreich. Deshalb muss die Kultur auch im Westerwald politischer werden, sicher stärker einmischen und nicht nur die Menschen gut unterhalten. Dies fordert die Kleinkunstbühne Mons Tabor e.V. und setzt diese Forderung in ihrem 32. Jahresprogramm 2019 um.

„Mit Kulturpolitik kann man Gesellschaft verändern und verbessern. Zusammen mit unseren Politikern und Sponsoren müssen wir Kulturschaffenden im Westerwald aufpassen, dass die Kultur nicht künftig von Leuten gekapert wird, die meinen, es gehe auch ohne Vielfalt“, so der Vorsitzende der Kleinkunstbühne, Uli Schmidt (Horbach).

Humor ist das Salz in der Suppe des Lebens! Und die jährliche Westerwälder Kabarettnacht bringt dazu noch etwas politische Würze in den Alltag. In der Stelzenbachhalle in Oberelbert sind dazu am 15. und 16. März 2019 bei der 26. Auflage wieder alle Fans anspruchsvollen Kabaretts und außergewöhnlicher musikalischer Klänge willkommen. Nach vier Tagen Kabarett beim 25-jährigen Jubiläum 2018 ist das bekannte Format wieder auf die Normalgröße von zwei Abenden geschrumpft. Aber die haben es in sich… 

Drastisch und unterhaltsam zugleich ist die Staatsbürgerkunde, mit der PHILIP SIMON am Freitag, 15.3. in die 26. Kabarettnacht startet. In seinem neuen Programm „Meisenhorst“ führt der niederländisch-deutsche Kabarettist vor, dass im Grundgesetz mehr Zündstoff steckt als Progression in bundesdeutschen Köpfen. Eine gute Gelegenheit, um mal wieder im eigenen Gedankenstübchen selbst die Strippen zu ziehen.

Bereits im dritten Jahr ist das Format „Kabarett am Gelbach“ aus dem Kulturkalender der Region nicht mehr wegzudenken. Mit Michael Altinger aus Bayern kommt dazu erneut einer der Großen der deutschen Kabarettszene an den Gelbach. Er ist am 26. und 27. Januar 2019 gleich an zwei Tagen hintereinander in der Gelbachtalhalle in Montabaur-Ettersdorf zu erleben.  Beginn ist am Samstag um 20.00 Uhr und am Sonntag um 17.00 Uhr. Der Vorverkauf startet am 17.12.2108.  

Zusammen mit seiner Ein-Mann-Band Julius Faber widmet sich der beliebte Kabarettist und Moderator des „Schlachthofes“ im neuesten Programm „Hell“ auf seine gewohnt humorvolle und auch typisch schräge Art dem Streben nach Anerkennung, Glückseligkeit und Erfolg.

Kunst und Kultur sind schön, machen aber viel Arbeit und kosten Geld. So hat es schon der unvergessene Karl Valentin gesagt. Vor viel ehrenamtlicher Arbeit in Sachen Kultur haben die Aktiven der Kleinkunstbühne Mons Tabor keine Angst. Und dank einiger weniger Sponsoren kann sich die Bühne auch finanziell seit 30 Jahren immer irgendwie über Wasser halten.  Und das trotz qualitativ hoher Ansprüche an das eigene Programm und die Auswahl der Künstler.

Jetzt hatten sich die Kulturschaffenden zum Beginn es 4. Jahrzehnts ihres Wirkens in der Region zu einer ganztägigen Zukunftswerkstatt im Gelbachtal getroffen um über die Weiterentwicklung des eigenen Vereins und des Kulturangebotes im Westerwald allgemein zu reden. Da Stillstand meist Rückschritt ist, sollen sich die seit Jahrzehnten bewährten Formate der Bühne „Westerwälder Kabarettnacht“, Kleinkunstfestival „Folk & Fools“ sowie die derzeit laufende Weltmusikreihe „Musik in alten Dorfkirchen“ bei Bedarf wandeln und den aktuellen kulturellen Bedürfnissen der „Konsumenten“ angepasst werden. Hinzu kommt das erfolgreich vor zwei Jahren gestartete neue Format „Kabarett am Gelbach“.

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