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Wir müssen im Hinblick auf das kulturelle Angebot in der Region nicht mehr wohin, wir sind nach 33 Jahren schon angekommen! Und genau dort macht die Kleinkunstbühne Mons Tabor weiter, indem sie die Kultur im Westerwald politischer gestaltet, sich damit stärker einmischt und nicht nur die Menschen gut unterhalten will. Die rein ehrenamtlich betriebene Bühne will mit dem Jahresprogramm 2020 dazu beitragen, die liberale demokratische Gesellschaft zu erhalten und zu verbessern.

Start in das 33. Jubiläumsprogramm ist am Samstag, 25. und Sonntag 26.1. mit „Kabarett am Gelbach“.  In der Gelbachtalhalle in Montabaur-Ettersdorf wird mit Mathias Tretter jemand zu Gast sein, der zur allerersten Riege politischer Kabarettisten gehört. Er ist in seiner Analyse lebendiger denn je, böse wie nie, mit dem Programm der Stunde: „Pop – Politkomik ohne Predigt“. Von einem Profi oraler Präsenz. Mit Blödeleien oberster Populistik. Der Kartenvorverkauf für die beiden Abende läuft bereits!

„Muss Kulturpolitik im Westerwald auch Klimapolitik sein?“ Diese Frage diskutieren die Aktiven der Kleinkunstbühne Mons Tabor e.V. beim nächsten Plenumstreffen am Samstag, 26.10.2019 im Kannenbäckerland. Zunächst steht eine Führung im „Kunstraum am Limes“ in Hillscheid an, wo sich die Gäste mit zeitgenössischer Kunst beschäftigen. Es schließt sich eine weitere Führung in der Evangelischen Kirche in Höhr-Grenzhausen an, bei der die bis ins 12. Jhd. zurückreichende Geschichte des Gotteshauses im Mittelpunkt steht. Aber auch die keramisch geprägte Umgebung der Kirche soll einbezogen werden. Abschließend treffen sich die Kulturschaffenden im gleichen Stadtteil zur Plenumssitzung bei Kaffee und Kuchen im Café des „Keramik-Kasino“.

Die Kultur ist für die Entwicklung ländlicher Räume von übergeordneter Bedeutung. Das gilt ganz besonders für den zwischen den Ballungsgebieten Rhein-Main und Köln-Bonn sowie nahe den Obernzentren Koblenz und Limburg gelegenen Westerwald. Nach 30 Jahren, in denen zwischen Sieg, Lahn und Rhein ein vielseitiges Kulturangebot entstanden ist, ist es Zeit die Entwicklung zu hinterfragen und die Weichen für die Zukunft zu stellen.

Dies fordert Uli Schmidt, der als Vorsitzender der Kleinkunstbühne Mons Tabor und in verschiedenen kommunalpolitischen Funktionen über 3 Jahrzehnte am Aufbau mitgewirkt hat. „Wir müssen erreichen, dass mehr Menschen in unserem ländlichen Kreis an über den Massengeschmack hinausgehenden kulturellen Angeboten teilnehmen“, so Schmidt.

Mit Gjermund Larsen aus Norwegen kommt einer der herausragenden Geiger auf unserem Kontinent zum vierten Konzert der diesjährigen Reihe von „Musik in alten Dorfkirchen“.  In der Evangelischen Schlosskirche in Westerburg ist er am Sonntag, 1.9.2019 mit seiner Band zu erleben. Immerhin gilt er als der ebenso virtuose wie elegante Musiker, der die Folkgeige auf dieser Welt in neue Sphären geführt hat. Beginn ist um 17.00 Uhr. In einer Sonderaktion bietet die die Kleinkunstbühne Mons Tabor als Veranstalter günstigere Eintrittskarten und Freikarten für Jugendliche und Senioren sowie Umweltbewußte. So erhalten Radler und Radlerinnen, die ohne Umweltbelastung nach Westerburg zum Konzert radeln (beispielsweise über den Radweg von Wallmerod), die Karten an der Tageskasse für nur 8,- €. Gleiches gilt für alle Senioren und Seniorinnen ab einem Alter von 80 Jahren und für eine Begleitung unter 80. Freikarten gibt es für Jugendgruppen und Schulklassen, wenn mindestens 5 Jugendliche unter 25 Jahre zusammen zu dem Konzert kommen.

Es soll ja immer noch kulturbegeisterte Menschen in der Region geben, die noch nie bei einer „Westerwälder Kabarettnacht“ dabei waren. Nächste Gelegenheit dazu ist bei der 27. Ausgabe am 20. und 21.3.2020 in der Oberelberter Stelzenbachhalle. Dazu sind wieder alle Fans anspruchsvollen Kabaretts und außergewöhnlicher musikalischer Klänge willkommen. Sie müssen nur am 15.2. um Tickets besorgen!   

Getreu dem Motto „logisch statt ideologisch“ bietet HG. BUTZKO zum Start am Freitag, 20.3. in seinem aktuellen Programm „Echt jetzt“ eine brüllend komische und bisweilen besinnliche Mischung aus schonungsloser Zeitanalyse, Infotainment, schnoddrigen Gags, Frontalunterricht und pointierter Nachdenklichkeit. Investigativ beleuchtet er Hinter- und Abgründe in unserer Gesellschaft. Nach 7 Jahren ist im zweiten Teil des Abends wieder das Musikkabarett SCHWARZE GRÜTZE in Oberelbert dabei.  Im neuen Programm „Notaufnahme“ diagnostiziert das Duo das Ungesunde unseres Miteinanders, unsere mentalen Schonhaltungen und geistigen Blutergüsse. Rasant, schräg und äußerst musikalisch präsentieren uns die beiden bösen Barden eine Momentaufnahme unseres ganz alltäglichen Wahnsinns.

Mit Mathias Tretter kommt erneut ein Großer des deutschen Kabaretts an den Gelbach nach Montabaur-Ettersdorf. Er ist am 25. und 26. Januar 2020 gleich an zwei Tagen hintereinander bei „Kabarett am Gelbach“ zu erleben. Beginn in der Gelbachtalhalle ist am Samstag um 20.00 Uhr und am Sonntag um 17.00 Uhr. Der Vorverkauf startet am 16.12.2019.   

Tretter gehört zur allerersten Riege junger politischer Kabarettisten. In seinem aktuellen Programm „Pop“ begibt er sich mit Donald Trump ins Zeitalter des Amateurs. Blogger sind die neuen Journalisten, Hipster die neuen Bierbrauer, Sänger kriegen den Literatur-Nobelpreis, Kinder erziehen ihre Eltern, das Oval Office ist der neue Hobbykeller. Die Auskenner dagegen heißen „Lügenbresse“ und „verschisenes Estäplischment“. Mathias Tretter ist in seiner Analyse lebendiger denn je, böse wie nie, mit dem Programm der Stunde: „Pop – Politkomik ohne Predigt“. Von einem Profi oraler Präsenz. Mit Blödeleien oberster Populistik. Tretter geht immer, auch im Gelbachtal. Garantiert!

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